| ab 10'000 v. Chr. wandelte sich die Gemeinschaft vom Jäger zum Bauern. Die Bevölkerungsgruppen wurden immer grösser, der Wald und die Jagd konnten nicht mehr alle ernähren. Immer mehr Menschen wurden sesshaft und betrieben Ackerbau. Durch den Ackerbau konnten Vorräte für die Wintermonate angelegt werden. Die Jagd blieb jedoch mehr oder weniger Bestandteil der Nahrungsmittelbeschaffung. Waren die Ernten wegen schlechtem Wetter klein, so musste zwangsläufig im Winter mehr gejagt werden um die | Nahrungsmittellücken zu schliessen. Um das Jahr 3900 v. Chr. betrug der Anteil der Nahrungsmittel aus der Jagd etwa ein Drittel. Um 3700 stieg der Anteil der Tierknochen aus gejagtem Wild auf rund die Hälfte und ab ca. 3500 v. Chr. sank der Jagdanteil auf 10 bis 30%. |