Mit diesem Gerät wurde bei der Ernte des Getreides ein Büschel zu sich herangezogen und dann mit einem Messer oder einer Sichel abgeschnitten.
Angebaut wurden Gerste, Spelzweizen, Emmer, Dinkel, Hirse, aber auch Ölfrüchte wie Lein und Schlafmohn. Die Hülsenfrüchte Linsen, Erbsen oder Ackerbohnen können erst ab ca. 1000 v. Chr. nachgewiesen werden. Ob aus den Ölfrüchten auch schon Öl gepresst wurde, kann nicht nachgewiesen werden. Entsprechende Geräte fehlen bisher unter den Fundgegenständen. Allerdings waren die Fasern des Lein und des Mohn auch ein beliebter Rohstoff um Kleider, Schnüre und Seile herzustellen. |