Sigmund von Habsburg
 
Geschlecht: Herr
Name von Habsburg
Vorname Sigmund
Titel Herzog
Geboren am
Geboren in
Gestorben im
Gestorben in
Beruf Herzog von Habsburg
Wohnort/e Österreich
 
Lebensweg
21.6.1468 Das Elsass, welches zu Herzog Sigmunds Gebiet gehört, wird von den durchziehenden Bernern und Solothurnern verwüstet.
27.8.1468 Waldshut wird durch die heimkehrenden Eidgenossen (von Mühlhausen) belagert. Schliesslich kann der Herzog Sigismund Waldshut von den Eidgenossen für 10'000 Gulden loskaufen. Er setzt Waldshut und den Schwarzwald zum Pfand. Die Belagerung wird eingestellt.
9.5.1469 Sigmund hat einen aufwendigen Lebensstiel und so fehlen ihm diese 10'000 Gulden. Er wendet sich an den französischen König, wird jedoch abgewiesen. Danach bittet er Karl der Kühne. Karl gibt ihm anstelle der 10'000 Gulden gleich 50'000. Karl glaubt, dass Sigmund das Geld nicht mehr zurückzahlen kann und ihm so das Pfand zufallen werde. Im Vertrag von St. Omer bekommt Sigmund das Geld und Karl erlangt die Pfandschaft über die Grafschaft Pfirt, das Oberelsass, den Schwarzwald, die vier Waldstädte am Rhein und das Fricktal. Sigmund erhält auch einen Schutzvertrag, welcher ihm militärische Hilfe zusichert. Insbesondere gegen die Eidgenossen.
1469 Die Eidgenossen bekommen die 10'000 Gulden von Sigmund und verlieren ihr Pfand erhalten aber als neuen Steuereintreiber Karl den Kühnen.
1470 Eine Gesandtschaft Sigmunds trifft zur gleichen Zeit wie Adrian von Bubenberg beim Hofe Karl des Kühnen ein. Sigmunds Gesandte drängen Karl den Schweizern den Krieg zu erklären. Bubenberg erfährt dies und teilt es der Tagsatzung mit. Karl hat Sigmund abgewiesen, die Tagsatzung erfährt dies jedoch nicht.
1473 Karl der Kühne will den Schweizern immer noch nicht den Krieg erklären. Sigmund wird ungeduldig und es beschleicht ihn die Gewissheit, dass er seine Pfandlande nicht mehr zurück erhalten wird. Um an die Pfandrechte zu kommen, streckt er nun vermehrt seine Fühler in Richtung Tagsatzung aus. Er möchte ein Bündnis mit den Eidgenossen gegen Karl erreichen.
31.3.1474 Bündnis "ewige Richtung" mit den Eidgenossen. Für die Eidgenossen bildete dies die bleibende Versöhnung mit Österreich. Der Vertrag beinhaltet den Verzicht auf die habsburgischen Ansprüche in der Schweiz und die Anerkennung der Eidgenossenschaft als unabhängig von habsburgischen Einflüssen. Die Eidgenossen verpflichten sich inskünftig die Habsburgischen Gebiete nicht mehr anzutasten.
6.4.1474 Beitritt Sigmund zum zur Niederen Vereinigung, einem Bündnisverhältnis im Elsass mit Strassburg, Colmar und Basel. Die Rheinischen Städte hatten rund 80'000 Gulden aufgebracht, um sich vom Pfand von Karl dem Kühnen loszukaufen. Karl forderte jedoch noch zusätzliche 170'000 Gulden die er für die Ablösung österreichischer Verpfändungen aufgewendet hatte. Dies war sein Recht. Karl lehnte deshalb die Ablösung der Verpfändung von St. Omer ab.
30.4.1474 Sigmund und die Niedere Vereinigung sagten Karl den Krieg an.
22.6.1476 Sigmund hat gemäss dem Vertrag mit der Niederen Vereinigung Hilfstruppen zu den Eidgenossen gesandt. Rund 200 Reiter treffen unter der Führung von Graf Oswald von Thierstein in Murten ein.

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