| |||
| |||
| Herr | ||
| von Frankreich | ||
| Ludwig XI | ||
| König | ||
| 1423 | ||
| |||
| 1483 | ||
| |||
| König von Frankreich | ||
| Frankreich | ||
| | ||
| 1444 | Ludwig XI, Sohn des Karl VII, führt als Dauphin die Franzosen gegen die Armagnaken in den Krieg. | Ludwig XI wird beschrieben als kränklich nervöser Mensch, mit einem schmächtigen Körper, mit hohen Schultern und einem dicken Hals. Ludwig hatte Mühe seinen Unwillen zu unterdrücken, war jedoch sehr intelligent und hatte einen raschen Verstand. Er soll immer irgend einen Hut oder eine unkönigliche Kappe getragen und äusserst viel gearbeitet haben. Ludwig XI zählt zu den ersten, der die alte Ritterlichkeit völlig abgelegt hatte. Er war ein Meister der Intrigen, im politischen Taktieren und nutzte skrupellos jede Gelegenheit um sein Ziel, ein geeinigtes Frankreich, zu erreichen. Geachtet wurde er kaum, geliebt überhaupt nicht aber von seinen Zeitgenossen oft unterschätzt. Seine Ungeduld, seine Ränke und Intrigen trugen im unzählige Feindschaften und Kleinkriege ein. Aus den grössten Schlachten konnte er sich jedoch immer wieder erfolgreich heraushalten. |
|
| 22.7.1461 | Ludwig XI besteigt den französischen Thron. | ||
| 1463 | verbietet er seinen Untertanen den Besuch des Genfer Marktes weil ein Sohn von Herzog Ludwig von Savoyen, Prinz Philipp von Genf aus eine nationale Partei gegen König Ludwig gründete. Gleichzeitig mit dem Verbot schenkte er der Messe in Lyon erweiterte Rechte um die zahlreichen Besucher von Genf nach Lyon zu locken. Die Messe in Lyon wurde zudem zeitgleich mit dem Markt in Genf angesetzt. | ||
| 1464 | gab König Ludwig dem Prinzen Philipp auf Verlangen von Bern einen Sicherheitsbrief. Als der Prinz jedoch französischen Boden betrat wurde er verhaftet und für zwei Jahre in den Kerker geworfen. Bern war blossgestellt. König Ludwig verweigerte den fremden Kaufleuten das sichere Geleit von Savoyen aus nach Lyon. Savoyen reagierte mit derselben Gegenmassnahme. Die Wirkung war, dass das Schweizergebiet umgangen wurde, die Handelsstrassen verödeten und eine Wirtschaftskrise folgte. | ||
| 1465 | Frankreich besteht aus unzähligen Lehen, welche sich gegen Ludwig XI auflehnen. Ludwig greift zu den Waffen und züchtigt die Herzogtümer Berry, Bourbon, Auvergne und teile von Burgund. Die Schlacht mit den Burgundern, nahe bei Paris in Monthéry, geht jedoch unentschieden aus. Die burgundischen Truppen stehen unter dem Kommando des Grafen Karl der Kühne. | ||
| 5.10.1465 |
Ludwig schliesst mit aufständischen Herzogtümern den Frieden von Saint-Maur. Ludwig muss dabei die Normandie abtreten, welche als Bindeglied zwischen der Bretagne und den Besitztümern der Burgunder in der Picardie ist. Zudem wird ihm eine Generalamnestie für alle Rebellischen abgerungen. Bereits 4 Monate später hat Ludwig die verbündeten Rebellen durch Intrigen und Schmiergelder entzweit. | ||
| 1466 | gab König Ludwig auf Bitten Berns den Prinzen Philipp wieder frei. Ludwig nimmt die Normandie ein, welche er im Vorjahr durch den Vertrag von Saint-Maur abgetreten hatte. Unter den Herzögen bildeten sich Schutz- und Trutzbündnisse gegen den Vertragsbrecher Ludwig. Auch Karl der Kühne befand sich unter den Kontrahenten. | ||
| 14.10.1468 | Herzog Karl der Kühne lädt König Ludwig XI nach Péronne ein. Ludwig XI wird von den Truppen Karls eingeschlossen und festgesetzt. Der überrumpelte König wird zum Frieden von Péronne gezwungen. Karl zwingt ihn eroberte Gebiete wieder an Burgund zu übergeben. Karl nimmt den König mit nach Lüttich, wo er ihm demonstriert wie er diese Stadt einnimmt und zerstört. | ||
| 1469 | Ludwig überbringt die Nachricht vom Vertrag zwischen Karl dem Kühnen und Herzog Sigmund von Habsburg. | ||
| 3.12.1470 | Ludwig XI erklärt Karl dem Kühnen den Krieg. Verschiedene, monatelange dauernde Gefechte, unterbrochen von Waffenstillständen waren die Folge. | ||
| 6.1.1471 bis 4.4.1471 | Gefechte mit Karl dem Kühnen. | ||
| 16.1.1471 | Karl der Kühne weigert sich, seine Tochter Maria mit dem Bruder Ludwigs XI zu vermählen. | ||
| 15.6.1472 bis 3.11.1472 | Gefechte mit Karl dem Kühnen. | ||
| 1473 | Ludwig XI bespricht sich mit dem deutschen Kaiser Friedrich III und kann ihn davon überzeugen, Karl dem Kühnen auf keinen Fall eine Königskrone zu geben. Karl würde nach Erhalt der Krone sofort nach der Kaiserkrone greifen. | ||
| 30.4.1575 bis 13.9.1475 |
Gefechte mit Karl dem Kühnen. Die burgundischen Truppen werden vernichtend geschlagen. Sie sind der französischen Artillerie völlig unterlegen. Ludwig XI schliesst daraufhin mit Karl dem Kühnen einen 9-jährigen Friedensvertrag. Im Friedensvertrag wird Karl ausdrücklich erlaubt gegen die Eidgenossen vorzugehen, wenn sie das savoyische Gebiet nicht zurück geben. | ||
| 1479 | Maximilian, der deutsche Herzog, besiegt die Truppen von Ludwig bei Guinegate. | ||
| |
| Homepage Historische Personen |