Yolanda von Savoyen
 
Geschlecht: Frau
Name von Savoyen
Vorname Yolanda
Titel Herzogin
Geboren am
Geboren in
Gestorben im
Gestorben in
Beruf Herzogin
Wohnort/e
 
Lebensweg
Yolanda regiert Savoyen an Stelle des erst 7 jährigen Philibert I.

Yolanda ist die Schwester von König Ludwig XI versteht sich mit diesem jedoch nicht. Offensichtlich sind sie sich in der Persönlichkeit zu ähnlich.
Ihre Regentschaft wird durch ihre Schwäger, insbesondere durch den Prinzen Philipp angezweifelt. Ebenfalls Prinz Jakob, welcher die Waadt verwaltet, zweifelt ihre Regentschaft an. Prinz Jakob sowie auch Yolanda stellten vor 1473 Savoyen unter bernischen Schutz. Niklaus von Diesbach verstand sich mit dem französischen König und dem Prinzen Philipp. Yolanda fühlte sich deshalb durch Bern nicht mehr genügend abgesichert und geht 1473 ein Bündnis mit Karl dem Kühnen ein. Bern, sprich Niklaus von Diesbach, klagte sie des Vertragsbruches an.

Als Diesbach 1474 vom Hofe des französischen Königs heimkehrt, wird er in Genf angehalten und wüst beschimpft. Diesbach berichtete in Bern und Bern nutzte die Gelegenheit um mit Yolanda zu brechen. Am 21.1.1475 stellt Bern Yolanda ein Ultimatum. Sie müsse Karl dem Kühnen sofort den Krieg erklären und ihre festen Plätze den Eidgenossen öffnen. Für die Beleidigungen an Diesbach habe sie 12'000 Gulden zu zahlen oder Yverdon, Murten und Nyon als Pfand zu geben. Yolanda lässt sich jedoch nicht auf diese Weise zum Vasallen von Bern machen und lehnt die Forderung empört ab.
Am 29.1.1475 schliesst Yolanda ein Bündnis mit Mailand und Burgund, das Bündnis von Moncalieri. Das Bündnis gefährdet die Handelswege der Eidgenossen nach Italien.
Anfangs September stürmen 1300 Berner, Luzerner und Solothurner die Freigrafschaft Pontalier. Sie werden eingeschlossen und senden einen Hilferuf nach Bern. Solothurn, Biel, Freiburg und Neuenburg stellten 3000 Mann zusammen. Unter Diesbachs Leitung eilen sie nach Pontalier und befreien die 1500. Danach wendet sich Diesbach der Waadt zu, um die Jurapässe zu besetzen und Savoyen, sprich Yolanda, von Burgund abzuschneiden.
Nach dem Tode von Diesbach weigern sich die alten 6 Orte der Eidgenossenschaft, die Berner bei ihren Kriegszügen in die Waadt zu unterstützen. Sie wollen nicht dass Bern an Stärke gewinnt. Yolanda bekommt dies natürlich zu Ohren. Nun versucht sie durch unzählige Boten die 6 Orte zu einem Bündnisvertrag mit ihr zu überreden. Sie verspricht ihnen 80'000 Gulden aus der Kasse von Karl dem Kühnen. Sie selbst wäre bereit, als Entschädigung, Jahresgelder an sie zahlen.
Die Berner ermahnen die Orte das treiben mit den Savoyern einzustellen, ansonsten sei die Eidgenossenschaft bedroht.


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