Adrian von Bubenberg
 
Geschlecht: Herr Adrian von Bubenberg
Name von Bubenberg
Vorname Adrian
Titel Schultheiss
Geboren am 1428
Geboren in
Gestorben im August 1479
Gestorben in
Beruf Schultheiss
Wohnort/e Bern, Spiez, Lenzburg
 
Lebensweg       Persoenlichkeit
Bubenberg verbrachte seine Pagenjahre am Burgundischen Hof.       300 Jahre bernische Vergangenheit hinterliessen im Geschlecht Bubenberg ihre Spuren. Das adlige Blut durchströmte auch Adrian von Bubenberg. Sein Stolz auf Vergangenheit und eigene Verdienste schlugen sich zuweilen in Arroganz und Verachtung für das gewöhnliche Volk nieder. So wird berichtet, dass er seine Überheblichkeit bis zur Menschenverachtung treiben konnte und auch vor der Gerechtigkeit nicht halt machte.
Seine Leidenschaft galt voll und ganz dem Staatswesen. Er vernachlässigte darob auch die häuslichen Pflichten und geriet so hin und wieder in kleinere finanzielle Verlegenheiten.
Bubenberg hatte jedoch nicht das Feingefühl für die Diplomatie und so konnte er problemlos allen, ob von niederem oder hohem Geschlecht eine Standpauke halten, die sich gewaschen hatte. Ein gebietender, strenger Mann der sich selbst und anderen oft zur Last wurde.
War Landvogt in Lenzburg.
1460-65 Sitz im Kleinen Rat zu Bern.
1463 Bubenberg war mit einigen anderen in die Kriegsdienste von Herzog Ludwig von Bayern getreten. Als der Herzog den Sold nicht zahlen wollte erklärte Bubenberg und seine Gruppe dem Herzog die Fehde. Die Stadt Bern verbot ihm dies jedoch aufs schärfste.
1465 Bubenberg unternimmt eine Pilgerfahrt ins Heilige Land. Er kehrt als Ritter vom Heiligen Grab zurück. Dieser Titel wird etwas geringer geschätzt, als der Titel von Diesbach, er wurde Ritter vom Sinai.
1468 / 69 Bubenberg ist Schultheiss zu Bern.
21.6.1468 Adrian von Bubenberg ist Oberbefehlshaber der Streitmacht die Mühlhausen zu Hilfe eilt.
1473 bis April 74 Bubenberg ist Schultheiss zu Bern.
Juni 1473 Bubenberg wird zu Kaiser Friedrich geschickt um für einen Friedensvertrag mit den Habsburgern zu werben.
10.7.1475 Bubenberg wird aus dem Berner Rat ausgeschlossen und zieht sich nach Spiez zurück. Diesbach hatte eine erfolgreiche Intrige gestartet und Bubenberg durfte sich nicht verteidigen.
8.4.1476 Bubenberg übernimmt das Oberkommando in Murten und ist während der Schlacht um Murten Kommandant.
1477 / 79 Bubenberg ist Schultheiss zu Bern.

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