Schindelmacher, Dachdecker
 
Heimatmuseum Worben Die Pfahlbauer (ab ca. 5000 vor Chr.) deckten ihre Häuser mit Strohgarben oder Weidengeflechten und Moos. Die Kelten hielten es ebenso. Mit den Römern kamen bei Stadthäusern und Bauerngütern die aus Ton gefertigten Dachziegel ins Land. Die Dachziegel wurden oft mit dem Legionsnamen des römischen Heeres gekennzeichnet. So konnten wir später feststellen wer und wann die Häuser gebaut hatten. Mit dem Abzug der Römer verlor das Seeland auch ein schönes Stück Kultur. Die Dächer bei den Bauernhöfen und dem kleinen Volk wurden erneut mit Stroh gedeckt. In den Städten setzten sich dann im Laufe der Jahrhunderte die Dachschindeln aus Holz durch, ebenso auf dem Lande, wenn das Geld dafür vorhanden war. Ab dem 20. Jh. wurden wiederum Tonziegel verwendet. Nach und nach setzten sich jedoch auch Eternitabdeckungen durch.

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