zoobasel
 


Vor rund 25 Jahren waren wir das letzte Mal im Basler Zoo. Entweder spielte uns unsere Erinnerung einen bösen Streich, oder es hat sich zwischenzeitlich stark verändert. Damals lebten die Tiere noch in kargen Gefängnissen. Wir konnten nicht herausfinden, was die einzelnen Tiere verbrochen hatten um in die trostlose lebenslange Einzelhaft zu gelangen. Damals, haben wir uns entschlossen, wegen uns muss kein Tier in Einzelhaft, wir gehen nie mehr hin! Sag niemals nie!

Als wir hindurch schlenderten, waren einige Gehege leer. Die Tiere hatten einfach keine Lust sich den Zuschauern zu zeigen. Recht so! Dafür haben uns die Fischotter eine kleine Show geboten. Die vergnügte Gemeinschaft balgte sich im Wasser und zog sich erst nach 15 Minuten zurück.
Der Brillenbär hinterliess bei uns einen leicht gestörten Eindruck. Sein hin- und herlaufen zeigte, dass er lieber längere Strecken absolvieren würde.
Die Elefanten standen in der Mittagshitze in der prallen Sonne. Irgendwie fehlte ihnen der kühlende Schatten. Den einen "biss" es fürchterlich. Erst versuchte er sich an einem Baumstamm zu kratzen, dann nahm er einen Ast und versuchte es damit, danach wieder mit dem Baum. Wir hätten ihm gerne geholfen, es ist eine Tortur wenn es dermassen juckt...
Das Rudel Wildhunde lag im Schatten und hielt Siesta, wir zogen uns ins Zolirestaurant zurück und machten dasselbe.
Bei den Wanderheuschrecken versuchte eine Mutter ihrer kleinen Tochter zu erklären, warum fast alle Heuschrecken eine andere auf dem Rücken trugen und inniglich unzertrennlich waren. - Das hat Frau davon, wenn man (frau) mit den Kindern in den Zolli geht. Man (frau) verspricht sich Vergnügen und bekommt das auch :-)

Unsere Bilanz am Ende des Tages:
Es hat sich für die Tiere vieles verbessert. Die angebotenen Rückzugsmöglichkeiten werden gerne genutzt. Die Gehege sind geräumiger geworden, bieten mehr Abwechslung und sind für die Tiere und die Besucher spannender. Natürlich kann noch vieles verbessert werden und der gute Wille dafür ist sichtbar.

 
 
nfahrt:Von der Autobahn aus sehr gut beschildert. Der Zolli ist in der Nähe des Bahnhofs.
intrittspreis:Wird verlangt
ffnungszeiten: Täglich ab 8 Uhr
esuchsdauer:Ca. 1 Tag
ührungen:Sind für Gruppen möglich
esichtigung: Frei, als Einzelperson möglich, Rollstuhl gängig
ehenswert in der Nähe:Papiermühle, Römerstadt Augusta Raurica in Kaiseraugst
emerkungen:
 
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