wangen
 


Möglicherweise wurde Wangen an der Aare durch die Germanen besiedelt. Wang(en) bedeutet im altgermanischen "Ort am Fusse eines Abhangs". Um 1170 wurde, durch die Grafen von Frohburg, die Stadt Wiedlisbach gegründet. Zur Absicherung gegen die Herzöge von Zähringen, musste auch der Aareübergang nach Wiedlisbach befestigt sein. So erhielt um 1250 Wangen an der Aare Befestigungsmauern und wurde zur Stadt. Nach Aussterben der Frohburger zogen die Grafen von Kyburg ein. Ab 1384 wurde Wangen a/A zur Residenzstadt der verarmten Kyburger. Die Kyburger waren in Geldschwierigkeiten und verkauften 1406 Wangen an die Berner. Wangen wurde vom 16. bis ins 18. Jahrhundert zu einem wichtigen Warenumschlagplatz. Die Aareschifffahrt wurde durch einen Landvogt und eine Zollstation überwacht. 1775 wurde das neue Salzhaus gebaut. Wangen blieb für den ganzen Oberaargau bis zum Eisenbahnbau ein wichtiger Salzhandelsplatz.
1863 wurde das Salzhaus zum Depot für die eidgenössischen Brückentrains, später zum Zeughaus der IV Division. Bis heute ist Wangen ein beliebter Waffenplatz der Schweizer Armee.

Am schönsten ist es natürlich das Städtchen zu Fuss, über die alte Holzbrücke zu erreichen. Nur so erhält man einen gebührenden Eindruck von der Zeit mit den Pferdefuhrwerken. Hinter dem Stadttor, auf beiden Seiten ist es noch vorhanden, wird der Gast durch die Geranien beschmückten alten Häuser begrüsst. Im Städtchen fanden wir zwei Gassen und die ehemalige Residenz der Kyburger.

Übrigens, das Städtchen ist nicht immer mit so vielen Fahnen behangen. Unser Besuch fand kurz nach dem 1. August, dem Schweizer Nationalfeiertag statt.

 
 
 
nfahrt:Von Solothurn Richtung Olten.
intrittspreis:
ffnungszeiten:
esuchsdauer:Ca. 1 bis 1½ Stunden.
ührungen:
esichtigung:
ehenswert in der Nähe:Wiedlisbach, Solothurn
emerkungen:
 
Ein Service der MediaTime GmbH und des www.stadt-netz.ch