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Aus dem Berg sprudelnde Quellen haben den Menschen schon immer fasziniert. Ab 1865 wurden Wasserfärbungsversuche in der Orbe unternommen. Es konnte schlüssig nachgewiesen werden, dass zumindest ein Teil des Wasser aus dem oberhalb gelegenen Brenetsee im Val de Joux stammt. Die Quelle der Orbe war von aussen unzugänglich und konnte erst mit der Entwicklung der modernen Taucherausrüstungen eingehend erforscht werden. 1964 erreichten die Taucher, 140 Meter im Berginnern, eine erste "trockene" Galerie. In der folgenden Zeit wurde ein Zugang zur Galerie freigelegt und am 6. April 1974 konnten die ersten Besucher die Höhlen besichtigen. In der Grotte beträgt die Temperatur rund 10 Grad Celsius, ein Pullover ist trotz des Treppensteigens zu empfehlen. Auf dem Rundgang sind von der Decke hängende Tropfsteinröhrchen, Vorhänge und Stalaktiten zu bestaunen. Natürlich sind auch vom Boden heraufwachsende Stalagmiten, Kuppeln und Säulen zu sehen. Die Grottenbegehung führt dem unterirdischen Flusslauf der Orbe entlang, mündet in Galerien und über Treppen zu besonderen Aussichtspunkten.
Am Ende des Rundgangs gelangen wir zu einer kleinen Ausstellung mit Tauchgeräten und schliesslich in 4 Räume mit einer schönen Mineraliensammlung.
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nfahrt: | Von Orbe über die Autobahn. Wenn Sie mit der SBB anreisen, gilt es einen längeren Fussmarsch zu absolvieren (ca. 1 Stunde). | |
intrittspreis: | ist zu entrichten. Über den Tourismusverein Vallorbe kann ein Regionalpass bezogen werden. Dieser ist gültig für die Festung, die Grotte und das Museum. | |
ffnungszeiten: | Auskunft erteilt der Tourismusverein Vallorbe | |
esuchsdauer: | Ca. 1 bis 1½ Stunden. | |
ührungen: | Die Grotte wird in kleinen Gruppen geführt besucht. Beachten Sie die Führungszeiten. Die Führungen sind in Französisch. Deutschsprachige erhalten eine Beschreibung und dürfen alleine losziehen. | |
esichtigung: | Als Einzelperson möglich Für gehbehinderte Mitmenschen ungeeignet. | |
ehenswert in der Nähe: | Festung und Museum Vallorbe Ebenso lohnt sich ein kleiner Abstecher zu den längsten Karrenspuren aus römischer Zeit in der Nachbargemeinde Ballaigues. | |
emerkungen: | Es ist ein geräumiger Parkplatz vorhanden. Beim Parkplatz befinden sich auch Toiletten. Vom Parkplatz aus gelangen Sie nach ca. 400m Waldweg zum Grotteneingang. Die Tickets erhalten Sie im Souvenir Kiosk. | |
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| Ein Service der MediaTime GmbH und des www.stadt-netz.ch | |||