vallon
 
Julius Cäsar himself schickte die Helvetier, nach der verlorenen Schlacht bei Bibracte 58 vor Chr., wieder nach Hause. Die Kelten bauten sich Siedlungen im ganzen Seeland. Um die Zeitwende wurde die römische Strasse von ... Petinesca (Studen) nach Aventicum (Avenches) und weiter nach Eburodunum (Yverdon-les-Bains), Viviscus (Vevey), Lousonna (Lausanne) oder Urba (Orb) gebaut. Aventicum wurde zur Hauptstadt Helvetiens, erhielt ums Jahr 70 eine Stadtmauer und kulturelle Bauten. Die Hauptstadt zog viele Menschen an, welche auch versorgt werden mussten. Entlang der Römerstrassen entstanden grosse Bauernhöfe und Villen.
1970 sollte eine Matte vor Vallon zum Bau von Einfamilienhäusern erschlossen werden. Es wurden Gräben für Wasser und Strom ausgehoben und es kamen römische Mauerreste zum Vorschein. In den folgenden Jahren konnte der archäologische Dienst weitere Sondiergrabungen durchführen und dabei wurden Räume mit Bodenheizung und auch wunderschöne und sehr gut erhaltene Mosaike freigelegt. Die Mosaike entstanden um das Jahr 100 unserer Zeitrechnung.

 

Heute können die Mosaike und weitere Fundgegenstände aus Religion und Kultur im "Musêe romain de Vallon" besichtigt werden.

Im Museumsshop ist weiterführende Literatur zu beziehen, in der angeschlossenen Cafeteria kann man sich in dieselbige vertiefen.

 
nfahrt:Von Avenches auf der Hauptstrasse Richtung Domdidier und dann weiter anhand der Strassenkarte.
intrittspreis:Für das Museum ist ein kleiner Betrag zu entrichten.
ffnungszeiten:Die Öffnungszeiten für das Museum können bei Tourismus Avenches erfragt werden.
esuchsdauer:Ca. 1 bis 1½ Stunden.
ührungen:
esichtigung:Als Einzelperson möglich.
ehenswert in der Nähe:Pfahlbausiedlung in Gletterens, Avenches, Murten, Estavayer-le-Lac.
emerkungen: Bei unserem Besuch waren noch keine Strassenschilder vorhanden, eine Strassenkarte war unablässig.
 
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