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Zur Jungstein- und Bronzezeit waren die Ufer am Sempachersee besiedelt. Die Römer bauten auf dem heutigen Stadtgebiet einen Vicus (Marktort bzw. Kleinstadt), der wohl auch im Frühmittelalter besiedelt blieb. Auf der Grundlage dieser älteren Siedlung wurde Mitte des 13. Jahrhunderts die Kleinstadt Sursee durch die Grafen von Kyburg gegründet. 1299 erhielt Sursee den Stadtrechtsbrief von König Albrecht von Habsburg. Im Laufe des 14. Jahrhunderts kamen weitere Handels- und Zollrechte dazu. Auch nach der Eroberung durch die Luzerner im Jahre 1415 wusste Sursee seine Rechte und Freiheiten zu wahren. Die Stadt entwickelte sich im Spätmittelalter zu einem Etappen- und Marktort an der alten Gotthardroute und einem Ort der Verwaltung für wichtige Klöster. Dies ermöglichte Sursee ein regsames Handwerk und Gewerbe, so dass vom 16. bis 18. Jahrhundert Gold- und Silberschmiede, Holzbildhauer, Glas- und Hinterglasmaler Werke von bedeutendem künstlerischem Wert schaffen konnten. Die ehemaligen Amtshöfe der Klöster Muri, St. Urban und Einsiedeln, das spätgotische Beinhaus und die Stadtkirche bilden zusammen ein einmaliges Ensemble. Das Wahrzeichen von Sursee aber ist das spätgotische Rat- und Markthaus. Von der alten Befestigung der Stadt sind das Untertor mit dem Schützenhaus, sowie der Diebenturm und Reste der Stadtbefestigung erhalten geblieben. So hat sich trotz allem das Gefüge der alten Stadt mit der originellen Gassenstruktur und dem offenen Lauf des Stadtbachs (Sure) bis heute erhalten. Mit der Eisenbahn entwickelte sich nach Mitte des 19. Jh. auch die Industrie in Sursee. Durch die günstige Lage und das grosse Angebot in Bildung und Kultur, Medizin, Verwaltung und Einkaufen wurde es in der Gegenwart zum pulsierenden Zentrum der Luzerner Landschaft.
Dank ihrem vorbildlichen Engagement für eine qualitätsvolle Siedlungsentwicklung ist die Stadt Sursee mit dem Wakkerpreis 2003 des Schweizer Heimatschutzes ausgezeichnet worden.
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nfahrt: | SBB Olten - Luzern (stündliche Schnellzugshalte); A2 Basel - Luzern | |
intrittspreis: | ||
ffnungszeiten: | ||
esuchsdauer: | Ca. 2 bis 3 Stunden. | |
ührungen: | Öffentliche Stadtführung jeden Samstag 10 Uhr von Mai bis Ende Sept. ohne Voranmeldung, Preis 5 Fr., Treffpunkt vor Rathaus. Stadtführungen und Wakkerpreisführungen für Gruppen. Auskunft und An- meldung Stadtverwaltung | |
esichtigung: | ||
ehenswert in der Nähe: | Zofingen, Sempach, Vogelwarte in Sempach, Willisau, Kloster St. Urban, Schweizerisches Bauernmuseum | |
emerkungen: | Wenn Sie den See für ein Picknick suchen - auch wir haben das getan - fragen kostet ja nichts ;-) Klare Hinweisschilder fehlen. Fahren Sie Richtung Autobahnauffahrt und dann irgendwie rechts, mit etwas Glück finden Sie einen Parkplatz unter der Autobahnbrücke. Zu Fuss neben Bootshafen und Schwimmbad vorbei... | |
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| Ein Service der MediaTime GmbH und des www.stadt-netz.ch | |||