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In der Jungsteinzeit, 5000 vor Chr. wurde in der Region Ackerbau, Viehzucht und Fischfang betrieben. Die Kelten mussten um Christi Geburt den Römern den Vortritt lassen. Stein am Rhein lag verkehrsgünstig an der Strasse von Zürich nach Nürnberg und der Rhein eignete sich vorzüglich für den Warentransport vom Bodensee Richtung Schaffhausen. Im 1. Jahrhundert wurde eine erste Holzbrücke gebaut im 4. Jahrhundert eine Steinbrücke mit einem römischen Kastell als Brückenkopfbefestigung. Als die Römer immer mehr an Macht verloren und sich weiter zurückzogen, begannen die Alemannen in Stein am Rhein zu siedeln. Im Jahre 1002 wurde das Benediktinerkloster St. Georgen von Hohentwiel in Deutschland nach Stein am Rhein verlegt. Beabsichtigt war, das Strassen- und Wasserkreuz abzusichern und entsprechende Zölle zu erheben. Die Steine im Rhein behinderten die Schifffahrt dermassen, dass die Lasten von grossen auf kleinere Schiffe umgeladen werden mussten. Es entstand eine Umladestation mit guten Geschäftsmöglichkeiten. Das Kloster erhielt bereits im 11. Jahrhundert das Markt- und Münzrecht. Bis 1218 hatten die Zähringer Herzöge das Sagen, dann die Freiherren von Klingen und so weiter. Stein am Rhein wurde rasch zum blühenden Handelsplatz. Der Verkehrsknotenpunkt verlor erstmals an Bedeutung, als im 16. Jahrhundert die Felsbrocken im Rhein weggesprengt wurden und damit der ganze Fluss auch für die grösseren Lastkähne schiffbar wurde. Der Umladeplatz konnte geschlossen werden. Um 1800 verlagerte sich der Warentransport immer mehr auf andere Strassen und dann auch auf die Eisenbahn. Stein am Rhein büsste damit seine Trumpfkarte ein und verlor wirtschaftlich immer mehr an Bedeutung. Einige Male gab es Stadtbrände und Verwüstungen. Eine der grössten Veränderungen erfuhr die Altstadt von Stein jedoch im 2.Weltkrieg als ein amerikanischer Bomber am 22. Februar 1945 versehentlich Stein am Rhein bombardierte. 9 Menschen wurden getötet, 6 Häuser total zerstört und 28 zum Teil schwer beschädigt. Bedeutendes Kulturgut ging verloren. - Man sollte einfach keine Kriege führen, das ist zu gefährlich!
Wie die vielen Touristen beweisen, Rhein am Stein ist sehr sehenswert. Neben der schönen Altstadt sind natürlich auch das St. George Kloster und das Museum Lindwurm wärmstens zu empfehlen.
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nfahrt: | Am unteren Bodensee. | |
intrittspreis: | Für die Museen ist ein kleiner Betrag zu entrichten. | |
ffnungszeiten: | Die Öffnungszeiten der Museen können bei Tourismus Stein am Rhein erfragt werden. | |
esuchsdauer: | Ca. 1 Tag mit den Museen. | |
ührungen: | ||
esichtigung: | Als Einzelperson möglich. | |
ehenswert in der Nähe: | Museum Lindwurm in Stein am Rhein, Kloster St. Georgen in Stein am Rhein, Museum Napoleon III in Arenenberg, Steckborn, Diessenhofen Schaffhausen. | |
emerkungen: | Eine frühzeitige Anfahrt am Morgen lohnt sich, die Parkplätze sind beschränkt. | |
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| Ein Service der MediaTime GmbH und des www.stadt-netz.ch | |||