rheinfelden
 


Konrad von Zähringen gewährte Rheinfelden 1130 das Stadtrecht. Unter den Zähringern sollten noch weitere Stadtgründungen in der Schweiz folgen. So gehören beispielsweise Bern, Murten, Burgdorf, Thun und Freiburg dazu.
1218 starb der letzte Zähringer der Stammlinie, 1225 wurde Rheinfelden freie Reichsstadt. König Ludwig der Bayer verpfändet Rheinfelden 1330 an die Habsburger. Für die folgenden fast 500 Jahre verblieb Rheinfelden unter Oesterreichischer Herrschaft, wurde dadurch Grenzstadt zwischen Oesterreich und Frankreich und geriet auch in deren Streitigkeiten. 1744 wurde die Stadt durch die Franzosen eingenommen und das Kastell auf der Insel gesprengt.

Die 1844 gegründeten Rheinsalinen brachten neben der Salzgewinnung auch einige Solbäder zum Florieren. Offenbar macht Baden auch durstig. Gleich zwei Brauereien siedelten sich in Rheinfelden an. Die Salmen-Bräu, heute Cardinal und das Feldschlösschen ehemals schweizerisch, gehören heute zur deutschen Gruppe Carlsberg Breweries.

Im deutschen Rheinfelden, am andern Ufer, stammt das schloss Beuggen aus dem Jahre 1268 und beherbergte bis 1805 den deutschen Ritterorden DRO.

Hörenswert im schweizerischen Rheinfelden ist das Glockenspiel beim Haus des Schneiders, welcher der Sage nach die Stadt vor den Schweden rettete. Er zog sich das Fell einer Ziege über, wandelte so bekleidet über die Stadtmauern und gaukelte damit den Belagerern genügend Nahrungsreserven vor. Die Belagerung wurde eingestellt.

Die Turmuhr am Obertor schlägt seit Jahrhunderten die volle Stunde um 7 Minuten zu früh an. Die Bauern erhalten dadurch die Möglichkeit noch rechtzeitig vor der Stadttorschliessung heim zu gelangen.

 
 
nfahrt:Über die Autobahn von Basel
intrittspreis:
ffnungszeiten:
esuchsdauer:Ca. 1 bis 1½ Stunden.
ührungen:
esichtigung:
ehenswert in der Nähe:Feldschlösschen Brauerei, Papiermühle in Basel, Römerstadt Augusta Raurica in Augst, Laufenburg
emerkungen:
 
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