rheinfall
 


Auf einer Breite von 150m fällt das Wasser 23m tief. 600m3 pro Sekunde toben im Sommerdurchschnitt über den Felsabgrund. Das sind in etwa 600 Badewannen voll je Sekunde. Oder ungefähr soviel wie ein Mensch in 600 Jahren trinkt. Rund 3 Millionen anständige Kaffeetassen liessen sich jede Sekunde damit füllen. Es würde ausreichen, der ganzen Schweizer Bevölkerung jede Sekunde einen Espresso zu reichen. Meine Güte, würden wir nervös.
Der Rheinfall bezieht seinen Namen nicht aus dem Umstand, weil da jemand rein gefallen wäre, sondern weil der Fluss Rhein gefallen ist. Also, uns hat er auch ganz gut gefallen. Mühe- und bedenkenlos sind wir die vielen Treppenstufen von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt hinunter. Die Plattformen boten immer neue Ein- und Ausblicke. Nachdem wir das Getöse und die Wassermassen ausreichend bewundert hatten, kam das Erwachen. Unsere Suche nach dem Lift blieb erfolglos. Bereits nach den ersten Treppen machten uns Schreibtischhengsten die Oberschenkel Probleme. Ab der Hälfte fühlte ich auch ein Ziehen in den Hinterbacken. Bisher hatte ich nicht gewusst, dass dieses Teil beim Treppensteigen beansprucht wird.
 
 
nfahrt:Von Schaffhausen auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
intrittspreis:Ein kleiner Obolus ist zu entrichten.
ffnungszeiten:Das Verkehrsbüro Schaffhausen gibt Auskunft.
esuchsdauer:Ca. 1 Stunde
ührungen:Keine
esichtigung:Frei, als Einzelperson möglich, mit einem Touristenboot wird der Besucher sehr nahe herangefahren.
ehenswert in der Nähe:Schaffhausen
emerkungen:Es gilt einige Treppen zu besteigen. Für Gehbehinderte eher beschwerlich.
 
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