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Vor dem Papier wurde auf Felswände gezeichnet, in Ton geritzt und gebrannt, oder auf Papyrus geschrieben. Ca. 100 n. Chr. entwickelte der Chinese Tsai Lun das Papier aus Holzfasern. Um 750 gerieten chinesische Papierhersteller in arabische Gefangenschaft und damit ihr Wissen nach Europa. Um 1150 bauen die Araber in Spanien Papiermühlen. Das Papier wird "industriell" hergestellt und findet grossen Anklang in den Klöstern. Das Papier hält im 14. Jahrhundert Einzug in die Amtsstuben und ist seit Gutenbergs Druckereierfindung um 1450 nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken.

Der Kollergang der Basler Papiermühle wird durch ein Wasserrad angetrieben. Das Papier wird aus einer Kalkstein-Bütte geschöpft und auf einer dampfbeheizten Trocknungsmaschine getrocknet. In den oberen Stockwerken des Hauses werden die Buchstaben gegossen, zu Sätzen zusammengestellt und das Papier bedruckt.

Das Museum ist äusserst besucher- und kinderfreundlich! Jeder Besucher darf sein eigenes Papier schöpfen, es trocknen lassen und anschliessend durch die selbst gesetzten Buchstaben bedrucken. Anfassen, Mitmachen und Lernen durch Erleben sind willkommen und erlaubt. Ein Genuss für Gross und Klein!

Die Papiermühle Basel zählt zu den besten Museen der Schweiz!

Neben dem Selbermachen, werden dem Besucher alte Papiere und Schreibgeräte, Stempel, Satz- und Druckmaschinen vorgestellt. Es werden Buchstabenstempel von Hand gegossen oder durch eine Maschine in Serie hergestellt.

 
nfahrt:In Basel am Rhein unweit des St. Alban-Tores, Haltestelle Kunstmuseum - 5 Min. zu Fuss.
intrittspreis:Für das Museum ist ein kleiner Betrag zu entrichten.
ffnungszeiten:Die Öffnungszeiten für das Museum können bei Tourismus Basel erfragt werden.
esuchsdauer:Ca. 2 bis 3 Stunden, je nach Betätigung.
ührungen:Sind für Gruppen auf Voranmeldung möglich.
esichtigung:Als Einzelperson möglich, für Rollstuhlfahrer ungeeignet.
ehenswert in der Nähe:Basel, Zoo, Musikautomaten Museum in Seewen, Römerstadt Augusta Raurica in Kaiseraugst, Feldschlösschen Brauerei in Rheinfelden, Rheinfelden
emerkungen:Am Rheinufer sind einige Parkplätze vorhanden.
Das Museum und das Personal sind kinderfreundlich.
 
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