laufenburg
 


Der Louffen im Rhein eignete sich vorzüglich zum Fischfang. Besonders die Lachse wurden in der ca. 12m breiten und 10m hohen Stromschnelle gefordert. Viele Fische erschöpften ihre Kräfte bei den Sprungversuchen und mussten sich unterhalb ausruhen. Kein Wunder, dass sich gerade hier die Rauraker ab 500 vor Chr. ansiedelten. Die Siedlung Louffenberg fand ein gesichertes Einkommen im Verkauf von geräucherten und getrockneten Fischen. Im Verlauf der Jahrhunderte verstärkte sich der Warenhandel, der Rhein wurde als Transportmittel genutzt. Die Louffen (Stromschnellen) ermüdeten fortan die Flösser und die Fische gleichermassen. Die ankommenden Warenschiffe wurden vor dem Hindernis entladen und leer durch das wilde Wasser gezogen. Die Waren mussten über den Landweg verschoben werden. Das Be- und Entladen brachte neue Arbeitsplätze.
Im 7. Jh. Brachte das Kloster Säckingen seine Güter nach Laufenburg auf den Markt. Graf Rudolf II von Habsburg veranlasste die Befestigung der Stadt. Erstmals wird eine Brücke urkundlich erwähnt. 1386 kauft Herzog Leopold von Österreich das Städtchen. Laufenburg bleibt bis 1801 in österreichischem Besitz. 1801 brennt Napoleon Bonabarte die Brücke nieder und eignet sich das Fricktal inklusive Laufenburg an. Schliesslich legt Napoleon den Rhein als neue Grenze fest. Laufenburg wird geteilt. Der Schweizerteil gehört ab 1803 zum Kanton Aargau.

Das mittelalterliche Städtchen ist zum grössten Teil erhalten. 1972 wurde Laufenburg als Objekt von nationaler Bedeutung unter eidgenössischen Denkmalschutz gestellt und 1985 mit dem begehrten Henri-Louis-Wakker-Preis des Schweizerischen Heimatschutzes ausgezeichnet.

 
 
nfahrt:Am Rhein zwischen Waldshut (DE) und Säckingen (DE)
intrittspreis:
ffnungszeiten:
esuchsdauer:Ca. 1 bis 1½ Stunden.
ührungen:
esichtigung:
ehenswert in der Nähe:Rheinfelden, Feldschlösschen Brauerei in Rheinfelden, Rheinfelden
emerkungen:
 
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