brauerei
 


Wir hatten Glück und durften uns gleich einer Besuchergruppe anschliessen. Nach einer kurzen Filmeinführung in das Unternehmen Feldschlösschen Getränke AG wussten wir bereits, dass das Feldschlösschen eine Tochterfirma der Carlsberg Breweries ist und somit auch das deutsche Carlsberg im Sortiment führt. Neben den Bieren wie Cardinal, Hürlimann, Warteck, Gurten, Löwenbräu oder Tuborg ergänzen auch diverse Mineralwasser das Sortiment.
Wie die Ingenieur-Studenten waren auch wir auf die Produktionsanlagen gespannt. Der Rundgang begann im alten Maschinenraum. Im Blick des Laien ein herrliches Wirrwarr von sich bewegenden Rädern und Kolben, ein wunderbares Gefüge im Auge des Ingenieurs :-)
Glücklicherweise hatten wir alle vor der Führung einen Kopfhörer bekommen, die Stimme der sympathischen Führerin war trotz des Lärms noch gut zu hören. Nach der Loslösung aus dem sich bewegenden Stahl gelangten wir zu den alten Kupfergärkessis. Der Raum ein wahres Prunkstück, gekachelt mit Randverzierungen und farbigen Fensterscheiben, die Kessel auf Hochglanz poliert. Damit war klar, warum das Bier schmecken muss, hier wird sorgfältig gearbeitet.

Der Rundgang führte uns weiter durch die alten Gärkeller und die neuen Abfüllanlagen. Dazu gab es immer wieder kompetente Informationen durch den Kopfhörer.
In den Abfüllanlagen staunt man über die Mengen und bekommt grossen Respekt vor der Logistikabteilung der Firma. Die Fässer abzufüllen und in der grossen Halle richtig zu stapeln ist das eine, die Transporte zu den durstigen Kehlen in der ganzen Schweiz zu organisieren ist das andere.

Bei der Flaschenabfüllung konnten wir lange zusehen und ein wenig dazu meditieren. Aber die Ingenieure bekommen bei so vielen Flaschen ganz einfach Durst. Der Weg in den Shop ist nicht mehr weit und von da aus geht es direkt in den Degustationsraum mit den Käschüechli :-)
Wir konnten es nicht lassen und haben noch ein paar Biergläser gekauft. Als ich und meine Frau endlich bei der Degustation ankamen hatten die Ingenieure schon das neue alkoholfreie Bier hinter sich und widmeten sich inbrünstig dem Stärkeren. Wir hatten aufzuholen, und das taten wir gerne.

 
 
nfahrt:Von Basel - in Rheinfelden
intrittspreis:
ffnungszeiten:Geschäftszeiten
esuchsdauer:2 Stunden
ührungen:Die Anlagen können nur durch Führungen besucht werden. Nicht Rollstuhl gängig.
esichtigung:Einzelpersonen fragen am besten telefonisch nach, wann die nächste Führung stattfindet der sie sich anschliessen können.
ehenswert in der Nähe:Rheinfelden, Papiermühle in Basel, Römerstadt Augusta Raurica in Augst, Laufenburg
emerkungen:Parkplätze sind vorhanden.
 
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