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Im Frühling 1978 konnte das Museum seine Türen erstmals öffnen. Heute werden auf dem 66 Hektar grossen Gelände rund 90 Wohn- und Wirtschaftsbauten präsentiert. Die alten Häuser wurden in der ganzen Schweiz abgetragen, ins Freilichtmuseum transportiert und wieder aufgebaut. Das älteste Haus stammt aus dem 15. Jahrhundert. In den Häusern sind zum Teil themenspezifische Ausstellungen realisiert. So treffen wir beispielsweise auf einen Hausrathaufen, welcher sich erst nach genauerem Hinsehen als Umzugsgut eines Bräutigams entpuppt. In einem benachbarten Haus treffen wir auf eine Kammer in welcher die Mitgift der Braut vorbereitet wurde, und unten in der Scheune steht die Hochzeitskutsche bereit. Es lohnt sich genauer hinzusehen und die Texttafeln zu lesen. Dem Müssiggänger unter den Besuchern öffnet sich so eine überraschende neue alte Welt.
250 Tiere, alte Rassen, bevölkern das Gelände und fühlen sich sichtbar wohl. Auf der Bank, im Schatten sitzend, beobachten wir die Schweine wie sie sich im Schlammbad suhlen. Unter unserer Bank liegen einige Hühner. Der Gockel daneben kräht uns heiser an weil er befürchtet, dass sich eine Henne für UNS interessieren könnte...!!? | ||
![]() beim Coiffeur in der Kräuterapotheke
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Pro Tag werden 10 alte Handwerke demonstriert; orientieren Sie sich zu Beginn beim Eingang. Vielleicht besuchen Sie die mit dem Wasserrad betriebene Säge, oder den Schindelmacher, den Hutmacher, den Korber, die Klöpplerin... | ||
nfahrt: | Ab Brienz ist der Zufahrtsweg gut beschildert und leicht zu finden. | |
intrittspreis: | Ist zu entrichten | |
ffnungszeiten: | Sind beim Tourismusbüro Brienz zu erfahren | |
esuchsdauer: | Ca. 2 mindestens 1 Tag | |
ührungen: | Werden für Gruppen organisiert, bei Einzeleintritten keine | |
esichtigung: | Frei, als Einzelperson möglich, | |
ehenswert in der Nähe: | Brienzer Rothorn, Schnitzen "Living Museum" in Brienz Schloss Oberhofen bei Thun, | |
emerkungen: | Die Anlage ist Behinderten gerecht gestaltet. Selbst ein Tagesbesuch wird zeitlich nicht ausreichen um alles zu sehen. Nehmen Sie es gemütlich, ruhen Sie sich zwischendurch aus. Setzen Sie sich ab und zu auf ein Bänkli und geniessen Sie. Gutes Schuhwerk ist zu empfehlen, die Anlage ist weitläufig. | |
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| Ein Service der MediaTime GmbH und des www.stadt-netz.ch | |||